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Steuerungstechnik Übersicht |
Dieses Kapitel ist der Aquarien-Steuerungstechnik gewidmet und beschreibt ein komplettes Selbstbau-Projekt zur schrittweisen Erstellung einer Computersteuerung aus handelsüblichen Bauteilen, die nicht mit einem PC, sondern mit einem eigenen Mikroprozessor arbeitet. Der Controller läuft völlig selbständig und fährt auch nach Stromausfall automatisch mit den richtigen Vorgabewerten neu hoch. Das Gerät kann seine Meßwerte in Echtzeit an einen PC übergeben, der über die serielle Schnittstelle angeschlossen ist. Es ist aber genauso möglich, ein Modem an den Controller anzuschließen, mit dem die Meßwerte ins Telefonnetz übertragen werden können. Dadurch ist es sowohl möglich, entweder lokal oder von einem entfernten Ort aus Meßkurven per PC auszuwerten, als auch den Controller zu programmieren.
Das Projekt ist zur einfacheren Erstellung in einzelne Module aufgeteilt. Alle Platinen sind in einseitiger Leiterbahntechnik ohne Lötbrücken entworfen und werden untereinander mit Steckverbindern verbunden. Dadurch vereinfacht sich der Herstellungs- und Prüfungsprozess erheblich. Die Folien für die Belichtung der Leiterplatten können nicht vom Aquarianer selbst hergestellt werden, weil dazu ein Offsetdrucker benötigt wird. Sie sollten daher bei unserem Layouter direkt angefordert werden. Die Prozessorplatine wird als Fertigprodukt aufgesteckt und dann mit der mitgelieferte Software und dem Quellcode dieses Projekts über die serielle Schnittstelle des PC's programmiert. Der Code verbleibt dann solange im Prozessor erhalten, bis wieder neu programmiert wird. Die Programmiersoftware läuft unter WIN'98 und WINNT4. Der Quellcode wird im Rahmen dieses Projekts veröffentlicht. Folgende Punkte haben sich bei der Planung der Aquarien-Steuertechnik als besonders wichtig jerausgestellt und wurden soweit wie möglich verwirklicht:
Das Blockschaltbild zeigt deutlich, daß das Projekt aus einer Reihe einzelner Komponenten besteht, die auf getrennten Platinen aufgebaut werden und somit leicht gegeneinander austauschbar sind. Da moderne Prozessoren bekanntlich einen sehr kleinen Pinraster besitzen, welcher in einer Hobbywerkstatt toleranzmäßig technisch nicht verwirklicht werden kann, wurde wegen der Einfachheit des Nachbaus ein fertiges, 40 x 40 mm großes Prozessormodul verwendet, welches mit Pfostenfeld-Steckerleisten ausgestattet und mit einem Motorola-Prozessor mit der Bezeichnung 68HC05B6 (M-Unit) bestückt ist.
Zum Projekt gehören:
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Schaltungsbeschreibungen |
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Platinen-Service bei www.sterbai.de |
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Tips zur Herstellung der Elektroden und mechanischen Bauteile |
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Tips zur Herstellung und Bearbeitung des Gehäuses |
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Kalibrierung der Meßfühler |