Temperatur-Messgerät



 Bei der Temperaturmessung wurde besonders viel Wert auf eine aquariengerechte Spreizung gelegt. Diese überstreckt den Temperaturbereich von 22 Grad bis 32 Grad mit hoher Genauigkeit. Der Temperaturfühler stammt aus der Medizintechnik und hat einen Nennwiderstand von 100kOhm. Dies hat den Vorteil, daß Kabelwiderstände als Störfaktor vernachlässigbar sind. Ein abgeschirmtes Kabel mit einer Länge von 2 m ist daher zulässig. Der Schaltplan zeigt die genaue Dimensionierung der Bauteile. Hier sollten Widerstände mit 0,1% Genauigkeit eingesetzt werden. Ein Lufthauch erzeugt bereits eine enorme Änderung der Temperaturanzeige. Die Platine enthält zur Schwingungsunterdrückung eine große Massefläche.

Der Temperaturfühler hat eine Tropfenform mit einer Abmessung von nur 2 mm Durchmesser. Auffällig sind die langen Anschlußdrähte. Sie sind mit Polyurethan isoliert und gedämmt, damit über die Drähte keine Fehlmessungen geschehen können. Die Anschlüsse müssen in ihrer vollen Länge erhalten bleiben. Der Einbau in ein Glasrohrgehäuse ist recht einfach, indem man das zweiadrig abgeschirmte Kabel zunächst an die Enden des Fühlers anlötet und dann den Fühler in ein rund 150 mm langes, am Ende verschlossenes Glasröhrchen mit Gießharz vergießt und dann den Fühler samt einem Stück des Anschlußkabels hineinschiebt. Das herausquellende Gießharz wird abgewischt.

Das Foto zeigt die fertig aufgebaute Temperatur-Meßplatine.