|
Relais-Ansteuerung |
Für die Relaissteuerung wird eine Treiberplatine vorgestellt, die die digitalen Ausgänge des Controllers auswertet, die Schaltzustände mit einer Leuchtdiodenreihe (LED) anzeigt, die Schaltsignale verstärkt und mit dem verstärkten Signal die max. acht Einzelrelais ansteuert, die auf einer DIN-Stromschiene in Relaisfassungen eingesteckt werden. Um dabei die lästigen Drahtschleifen zu umgehen, die bei einer durchgeschleiften Verbindung von Relais zu Relais entstehen, wurde eine sehr flache Stromschiene im DIN-Raster entwickelt, die alle gleichzuschaltenden Anschlüsse der Relais miteinander verbindet, jedoch zum Ansteueren des jeweils anderen Anschlusses durch die individuelle Steuerleitung je eine Lücke freiläßt. Dadurch ist eine saubere und einfache Verdrahtung sowohl für die 12 Volt Spulenspannung, als auch für die 230 Volt Schaltspannung möglich.
Die Treiberplatine erhält ihre Signale über ein 10-poliges Flachbandkabel vom Controller und verstärkt sie auf max. 500 mA pro Kanal . Die verstärkten Signale werden dann ebenfalls über einen Flachstecker mit farbig markierten Einzelkablen durch die Lücken in der Durchschleif-Platine in die Relaiskontakte eingeführt und dort mit der Schraubklemme verschraubt. Die Relaissteuerung hat eine eigene stabilisierte Spannungsversorgung mit 12 V / 1 A erhalten, damit keine Umschalt-Funkstörungen in den Controller gelangen können.
Außerdem zeigt das Foto der Relaismontage, wie die acht Relais nebeneinander auf einer Standardschiene mit Relaisfassungen montiert sind. Die Lötleiste, die im Umfang der Platinenlayouts mitgeliefert wird, ist ebenfalls sichtbar. Die in den Platinenbohrungen verlöteten 1,2 mm versilberten Lötnägel sind in die Klemmverschraubungen der Relaisfassungen eingeführt, und die Leiterbahn der Lötleiste sind mit Epoxidharz vollständig überzogen. Die Steckverbindung wird auf den Stiftsockel der Treiberplatine aufgesteckt.