Stromschiene für Relaisfassungen








Die Stromschiene erleichtert die sichere Verdrahtung der Relaisanschlüsse mit der Netzspannung und der Treiberspannung, da nur eine einzige Verbindung für eine gemeinsame Spannung benötigt wird und die lästigen Kabelschleifen vom einen Relaispol zum anderen entfallen. Sie ist für alle Standard-Relaisfassungen passend zugeschnitten und ist mit acht Bohrungen zu versehen, wenn acht Relais verwendet werden. Sie kann aber auch beliebig verkürtzt werden, wenn weniger Relais benötigt werden. Die Bohrungen vom Durchmesser 1,2 mm befinden sich jeweils in den kammartigen Fortsätzen unten und nehmen je einen versilberten Lötnagel auf, der von der Platinenoberseite her durchgesteckt, dann mit der Leiterbahn satt verlötet und anschließend mit einem Elektronik-Seitenschneider von überstehenden Enden befreit wird. Bauartbedingt kann es auch notwendig sein, die Lötnägel auf der Platinenoberseite ein wenig zu kürzen, bis die Platine vollflächig am Relaisgehäuse anliegt. Danach wird das Verbindungskabel an der Lasche oben rechts angelötet, die Stromschiene mit der Leiterbahnseite nach oben horizontal ausgerichtet und fixiert und dann mit z.B. UHU-Plus Endfest 300 Zweikomponentenkleber auf der Leiterbahnseite dick beschichtet. Dadurch wird die Leiterbahn mit den Verlötungen sauber isoliert. Falls die Schichtdicke wegen der Konsistenz des Klebers nicht ausreichen sollte, kann sie mehrfach vergrößert werden.