Inbetriebnahme des Controllers |
Vor dem Einsetzen der Basic M-Unit in die Controller-Platine sind auf der M-Unit die beiden Jumper J2 (Interne Referenzspannung) und J3 (Auto-Start) zu entfernen.
Anschließen der Versorgungsspannung
Einstellen der Referenzspannung mit dem Stellpoti auf 2,550 Volt.
Anschluß der DCF77-Antenne
Anschluß des
Kommunikationsadapters
Bemerkung:
Auf der Controllerplatine
sind die Masse-Steckverbindungen immer außenliegend. Der
8-polige Pfostenfeldstecker am oberen Rand hält die Pins TXD
und RXD vor. Auf der Kommunikationsplatine befinden sich die Pins
TXin und RXout.
Verbindung:
TXD –------> TXin
RXD –------> RXout.
Dazu verwendet man
für eine kurze Verbindung bis 15 cm eine dünne, zweiadrige
Litze oder ein zweipoliges, abgeschirmtes Mauskabel einer defekten
Maus, wenn die Verbindungslänge 15 cm überschreitet.
Die
Pins Rx1 und Tx1 sind die Kommunikationsverbindung mit
dem PC, die über einen männlichen 9-poligen Dsub-Stecker
erfolgt.
Die Verbindung zwischen Stecker und
Kommunikationsplatine sieht wie folgt aus:
Verbindung:
Rx1
–------> Pin 3 des Steckes
Tx1 –------>
Pin 2 des Steckes
Masse –--> Pin 5 des Steckers
Es
ist hierfür eine zweipolige, abgeschirmte Verbindung zu
empfehlen.
Die jeweiligen Pins können auch paarweise
vertauscht werden, weil der MAX232-Baustein über zwei
galvanisch getrennte Ein- und Ausgänge verfügt.
Verbindung von PC und Kommunikationsplatine mit einem gerade durchgeschleiften RS232-Verbindungskabel, also eines mit einem männlichen und einem weiblichen neunpoligen Stecker.
Installation der Ccontrol-Programmiersoftware und Einstellung der Port-Parameter auf 9600,n.8,1 - kein Protokoll.
Laden der Betriebssoftware
Kompilieren der Betriebssoftware
Übertragen der Betriebssoftware zu CControl. Dabei Leuchtet die LED auf der Kommunikationsplatine so lange, bis die Übertragung beendet ist.
Zum Starten des Controllers die Start-Taste betätigen. (zum Stoppen die Stop-Taste)
Inbetriebnahme der Meßverstärker
Die Meßverstärker, die an den Analogeingängen des Controllers angeschlossen werden, sind in zwei Gruppen gegliedert:
Zu 1:
Die Meßverstärker mit niederohmigen Eingängen, wie z.B. der Temperaturfühler oder das Leitwertmeßgerät, sind gegenüber Einflüssen von außen relativ unempfindlich. Dennoch können Störeinstrahlungen durch elektromagnetische Felder zu Fehlmessungen führen, wenn die Fühler unmittelbar im Bereich von Neonröhren oder in fließendem Wasser untergebracht sind. In diesen Fällen sollte der Fühler mit einem geerdeten Edelstahlrohr umgeben sein, welches gleichzeitig als Erdung für das Aquarium dienen kann.
Zu 2:
Die Meßverstärker mit hochohmigen Eingängen, wie z.B. das PH-Meter oder das Redox-Meter, sind hochempfindlich und können mit Leichtigkeit Funkwellen empfangen, wenn die Eingänge unsachgemäß eingerichtet und verkabelt sind. Ja, sie sind sogar so empfindlich, daß ein Lufthauch eine Meßwertänderung bewirkt. Bevor solch ein Meßverstärker fest eingebaut wird, sollte daher ein über mehrere Tage verlaufender Test erfolgen, um festzustellen, ob Störungen auftreten. Dazu wird er mit seinem Ausgang an ein Digitalvoltmeter oder ein Oszilloskop angeschlossen und geprüft, ob die Ausgangsspannung bei ordnungsgemaß angeschlossener Elektrode stabil bleibt. Der Anschluß der Elektrode erfolgt bei beiden Geräten unmittelbar an dem hochgebogenen Beinchen des IC-Eingangs. Es muß dafür Sorge getragen werden, daß die Verbindung zur BNC-Buchse nicht länger als ca. drei Zentimeter wird. Der Teflon ! - Isolationskörper der BNC-Buchse muß – am besten durch Eintauchen der Buchse in Azeton nach dem Anlöten – von allen Lot- und Fettresten befreit sein, damit zwischen der Seele und dem Buchsengehäuse nicht etwa ein Fingerabdruck den Eingangswiderstand vermindert. Genauso verfährt man mit der Lötseite der Platine, die mit einem Azeton-getränkten sauberen Tempo-Taschentuch von allen Fett- und Lotresten gereinigt werden muß. Besteht danach das Gerät den Test, wobei Abweichungen von +- 1 Digit auftreten dürfen, dann kann es endgultig in das Gehäuse eingebaut werden.
Sollten aber größere Meßwertschwankungen auftreten, dann sollte zunächst überprüft werden, ob die Platine sauber gelötet und entfettet ist. Ist letzteres der Fall, dann können die Schwankungen durch neue Elektroden erzeugt werden, die erst einige Zeit benötigen, bis sich die chemischen Abläufe in ihnen beruhigt haben. Sind alle Bedingungen erfüllt, dann rühren Meßwertschwankungen nur noch von äußeren Einflüssen her, wie z.B. ein Sender in näherer Umgebung, der in das nur einfach geschirmte Kabel der Elektroden einstrahlt. Genauso stören auch Trafos, Neonleuchten, Pumpenmotore u.s.w.
Es ist nicht ganz einfach, in solchen Fällen Abhilfe zu schaffen. Zunachst einmal sollten dann die Meßverstärker in eigene, kleine Metallgehäuse eingebaut werden. Eine erhebliche Verbesserung wird erzielt, wenn das Aquarium geerdet ist. Dazu braucht man nur unten und oben offene Edelstahlrohre zu verwenden, die am Erdleiter angeschlossen werden, und in deren Zentrum die Elektroden mit einem Abstandhalter positioniert werden.
Fließendes Wasser bildet für hochempfindliche Elektroden ein sehr schlechtes Milieu, weil sich Spannungsfelder unkontrolliert aufbauen und zu erheblichen Fehlmessungen führen. Aber auch die Leitwertelektrode reagiert empfindlich auf fließendes Wasser. In diesem Fall hilft dann ebenfalls oft eine Abschirmung der Elektrode, die gleichzeitig für eine Beruhigung der Wasserbewegung innerhalb des Rohres sorgt.