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Begleitheizung für Osmoseanlagen |
Der Wirkungsgrad von Osmosemembranen erhöht sich analog zur Temperatur des eingespeisten Wassers. Wenn man sich diesen Vorteil zunutzemachen möchte, braucht man ein wenig Geschick im Umgang mit PVC-Klebemuffen und den entsprechenden Klebefittings. Im Bild unten ist ein Vorschlag abgebildet, mit dem man in der Lage ist, selbst eine Begleitheizung für seine Osmoseanlage zu bauen. Wichtig ist nur, alle PVC-Bauteile in druckfester Ausführung zu wählen. Das gilt insbesondere für den Schlauch. Am besten nimmt man dafür ein spezielles Klemm-Klebefitting für PVC-Schläuche. Es ist aber auch möglich, statt eines Schlauchs ein 15 mm PVC-Druckrohr zu verwenden. Dieses kann mit entsprechenden Bögen die unten angegebene Form bekommen oder auch einfach gerade sein. Es ist empfehlenswert, das Rohr bzw. den Schlauch mit einem Dämmaterial zu überziehen, wie es in Baumärkten für Warmwasserleitungen angeboten wird. Als Heizkabel sind kurze Niedervolt-Kabel geeignet (z.B. Dennerle mit 6 m).
Die an der Membrane ankommende Temperatur des Wassers darf 40 Grad auf keinen Fall überschreiten, weil dann eine Beschädigung des Membranenkunststoffs eintreten kann. Der mit dem Heizkabel mitgelieferte Thermostat tut hier gute Dienste.

Die
Klebemuffe ist für die Verwendung mit PVC-Rohr geeignet. Für
Schlauch muß eine druckfeste Klemm-Klebeverschraubung verwendet
werden. Die Klemmverschraubung für den 6 mm Druckschlauch
entstammt aus der Reihe der JOCO-Verbindungen, wie sie auch in
Osmoseanlagen standardmäßig verwendet wird. Es ist
empfehlenswert, in dem Bereich, wo diese Verbindung in das Rohrstück
eingeschraubt wird, vor dem Bohren des Gewindes mit d= 1/8 Zoll eine
Verstärkung aus PVC auf den Rohrmantel aufzukleben und einige
Tage festwerden zu lassen, damit das Gewinde die passende Länge
erhält.