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MechaniCAD Startseite
In langjähriger Praxis wurde seit 1985 von Dipl.-Ing. Norbert Dörre zunächst nur
für den Eigenbedarf das 2D-CAD-System "MechaniCAD" entwickelt, welches als
Standardkonstruktionsprogramm mit dem führenden Stand der Technik
kommunizieren kann. Die Handhabung der Software sollte auch unter
Streßsituationen im Außendienst leicht und sicher sein. Um nie Gefahr zu laufen,
den ingenieurmäßigen Kern einer Konstruktionssoftware durch Überfrachtung mit
dem Trend zu bunten Bildschirm-Karussells erleben zu müssen, wurde die
kaufmännische Seite einer 3D-Darstellung garnicht erst eingeplant, obgleich das
Programm von Beginn an in drei Dimensionen "denken" kann. MechaniCAD ist ein
Computer Aided Design Programm für Ingenieure und die Herstellung von
hochpräzisen Werkzeichnungen nach DIN/ISO. Im Zahlenbereich von 10^-13 bis 10^14
entstehen zwischen den verbundenen Endpunkten von beliebigen Elementen keine
Lücken. So kann bei einer 1:1 Darstellung des Mondes am Bildschirm das
Auge einer Fliege auf demselben in maximaler Größe gezoomt werden.
MechaniCAD ist ohne jegliche Compiler-Bibliotheken systemnah mit der Windows SDK
und natürlich viel Mathematik programmiert. Der Umfang der Programmdateien
beschränkt sich so auf nur 250 MB. Die Startzeit auf einem
durchschnittlichen, transportablen Computer beträgt nur ca. 1 Sekunde bis zum
fertig aufgebauten Editor-Bildschirm. Das Öffnen einer 40 MB großen Zeichnung
dauert sieben Sekunden bis zum Prompt. Das sind wichtige Voraussetzungen
für die größtmögliche ergonomische Benutzbarkeit auch im Außenbereich.
Die Bedienung von MechaniCAD kann wahlweise mit nicht Reihenfolge-abhängigen
Kurzbefehl-Parametern, mit einem beliebigen, Maus-ähnlichen Instrument oder mit
einem Grafik-Tablett erfolgen. Alternativ kann unter widrigen und
wackeligen Umständen sogar ein Pfeiltasten-Raster in der aktuellen Maßeinheit
dazu benutzt werden, den Cursor schrittweise präzise zu bewegen und so zu
konstruieren. MechaniCAD kann nicht nur X- und Y-Werte per Tastatureingabe
übernehmen, sondern auch Berechnungsketten der Geometrie. Dafür ist ein
Formel-Interpretor eingebaut.
Das Bild unten zeigt für Sachverständige einige der wichtigsten
Konstruktionsdetails in der Form, wie sie im Programm ohne Kunstgriffe
unmittelbar eingebaut sind.
Name = MechaniCAD
Hersteller = Ingenieurbüro Dörre (IBD)
Dipl.-Ing. Norbert Dörre
AktuelleVersion = 9.0.1.0
Betriebssystem = Microsoft Windows
Kategorie = Computer-Aided-Design
Lizenz = Kommerzielle Software
Deutsch = ja, ausschließlich
 Bild-Zoom mit Rechtsklick und <Grafik anzeigen>
== Eigenschaften ==
MechaniCAD bietet allein über sein Pulldown-Menü etwa 350 Konstruktions- und
Editierwerkzeuge. Die Kontext-Menüs enthalten weitere Unterbefehle. Tastenkürzel
erlauben eine äußerst schnelle Handhabung mit parametrischen Eingaben. Das
Programm hält sich mit den Ein- und Ausgabedateiformaten an den Weltstandard.
Das Native Zeichnungsformat ist 'mcd'.
Die Startzeit des Programms auf einem durchschnittlichen Rechner beträgt rund 1
Sekunde, der Start-Speicherbedarf nur 1 MB RAM. Dies ist die beste Voraussetzung
für die Anwendung auch mit einem Laptop. Das Öffnen einer 36 MB großen,
komplexen Zeichnung geschieht in ca. 7 Sekunden.
MechaniCAD verarbeitet neben Standard-CAD-Formaten auch Images im BMP-Format,
die als Hintergrund für eine Konstruktion benutzt werden können.
Zeichnungsparameter können als Stil-Datei gesichert oder gelesen werden. Menüs
sind im laufenden Betrieb wechselbar.
Leicht anwendbare, höchst detaillierte
Selektions- und Filterwerkzeuge bieten eine Fülle von Parametern.
Layer werden standardmäßig mit oder ohne Schreibschutz verwaltet, können aber
auch neu strukturiert und innerhalb des gesamten Layerspektrums beliebig einzeln
oder im Block verschoben werden. Dies ist wichtig beim Mischen mehrerer
Fremdzeichnungen, die ggf. die selben Layer benutzen.
Für Schraffuren, Text und Bemaßungen können explizite Layer verwendet werden.
Mit dem Iso-Manager werden schnell Isometrien konstruiert, und mit dem
ISO-Generator können ganze Zeichnungen in ebene Isometrien umgewandelt werden.
Bei Poly-Elementen, auch Kettenbemaßungen, kann das jeweils letzte Glied in der
Kette während der Konstruktion zurückgesetzt werden.
MechaniCAD berechnet aus beliebig zusammengesetzten Elementketten, konvex oder
nicht konvex, offen oder geschlossen, präzise den Umfang, die Fläche und den
Schwerpunkt. Konstruktiv vorgegenene Lücken, die von importierten Zeichnungen
stammen, werden mit Klick auf die Kontur gefunden und konnen entweder
vollautomatisch oder halbautomatisch unter Kontrolle des Ingenieurs geschlossen
werden.
Kopieren von beliebigen Objekten im vorgegebenen Winkel zur Tangente im
Setzpunkt entlang einer beliebig zusammengesetzten Kontur in vorgegebenem
Abstand untereinander und im Abstand vom Setzpunkt entlang der Kontur ist eine
weitere nützliche Eigenschaft.
Verwendbare Einheiten:
Metrisch und Zoll in allen Darstellungsarten mit Sekundäreinheiten
Kleinste Zeichnungselemente:
Hilfspunkt, Einzellinie, Polylinie, Doppellinie (ggf. abgerundet und solid),
n-Eck-Polygon, Januslinie, Doppellinie, 2Pt.-Rechteck, 3Pt.-Rechteck, 4
Kreiskonstruktionen, 5 Bogenkonstruktionen inkl. Ellipse, Ellipt. Bogen,
Ellipse als Polybogen, Bezier, Polybezier, Spline, Parabel, Polybogen und
Image als Hintergrund
. (Ein Polybogen besteht aus einer tangentialen Verkettung einzelner
Bogenelemente, wobei die Steigung im Tangentenpunkt den Radius des nachfolgenden
Bogens beeinflußt.) Ein Offset-Modus steht auch für kubische Kurven (in Grenzen)
zur Verfügung.
Bemaßungsmodus:
Horizontal, Vertikal, Objektgebunden, Im Winkel projiziert
Einzelmaß, kumulierend, Kettenmaß
Führungsmaße: XY, X, Y
Toleranzen mit Vor- und Nachtext
Auto-Nachkommastellen:
für Maschinenbau bis 8 Nachkommastellen, für Bauwesen bei [m] bis zu 3
Nachkommastellen mit automatischer Umschaltung von [m] -> [cm] -> [m]
Nicht signifikante Nullen werden entfernt.
Bemaßungsart:
Linear, Winkel 3Pt, Winkel 4Pt (auch überschneidend), Radius, Bogen,
Durchmesser, Führungsbemaßung, Ordinatenbemaßung, Schnittbemaßung, Gewindemaß
metrisch, Umfang, Fläche, Schwerpunkt, (sekundäre Maßeinheit, skalierte Bemaßung)
Meßfunktionen:
a) Abstand, Winkel, Fläche (lineare Konturlinien)
b) Umfang, Fläche, Schwerpunkt für lineare und nichtlineare Konturen beliebiger
Zusammensetzung
Toleranzen:
DIN / ISO gerechte Toleranzen, automatisch oder manuell
Symbole:
Erzeugen, Setzen, Ersetzen und Editieren von Blöcken
Werkzeug zum Editieren einer gesamten Block-Bibliothek nach detaillierten,
konstruktiv- parametrischen und gestalterischen Vorgaben.
Gruppen:
Erzeugen, ergänzen, mischen, sperren und entsperren von Gruppen, die aus
beliebigen Objekten einer Zeichnung bestehen, einschließlich Images und Layer.
Attribute:
Diese können beliebig definiert sein und entsprechen dem Stand der Technik.
Referenzen:
Referenzen fest einbinden oder als Link setzen, jede Referenz mit eigenem
Navigationsfenster und Editierschutz. Aus Fremdzeichnungen werden alle
Referenzen separat zusätzlich als Zeichnung extrahiert. Auf diese Weise
kann im Netzbetrieb durch automatisches Sichern der Einzelzeichnungen im
Zeitabstand und öffnen derselben als Referenzen auf einem oder mehreren
Kontrollschirmen der Konstruktionsfortschritt des Gesamtprojekts überwacht
werden.
Datenbank:
Datenbank-Audit-Funktion, auch manuell.
Erstellen einer ASCII-Liste aller selektierten Elemente einer Zeichnung. Die
Liste kann in eine Text-Datei gesichert werden und enthält alle Parameter der
Elemente. Die Datenbank kann optional auch direkt im Speicher kontrolliert und
editiert werden.
Maus- und Funktionstasten:
Freie Belegung von Maus- und Funktionstasten
Einige erweiterte Funktionen:
Detailmanager
(erzeugt aus einer Selektion ein Detail-Symbol, setzt es im Winkel, skaliert
seine Detail-Geometrie und verwendet im Detail für die Bemaßung den
entsprechenden Skalierungsfaktor. Der zum Erzeugen des Details verwendete
Zeichnungsbereich wird optional mit einem beschreibbaren Rahmen umgeben.)
Layer-Umstrukturierung
(ermöglicht das Editieren der gesamten Layerstruktur einer Zeichnung, auch das
Verschieben einzelner Layer oder ganzer zuvor beliebig selektierter
Layergruppen.)
Linientypen
können graphisch neu erzeugt, editiert und skaliert werden.
Linienbreiten
können in ein- und derselben Zeichnung in Pixelbreite oder in wahrer,
geometrischer Breite verwendet werden.
Zeichensätze
können neu erzeugt oder editiert werden.
Bibliotheken
sind insgesamt dergestalt editierbar, daß sie parametrisch in Form und innerer
Struktur an die aktuelle Planungserfordernis angepaßt werden können.
Konturlücken
, die durch Konstruktionsfehler entstehen können, werden nach vorgegebenen
Toleranzangaben gefunden und entweder vollautomatisch oder nach Zustimmung
halbautomatisch geschlossen.
Bilder
im BMP-Format können in die Zeichnung in beliebiger Größe deckend oder
Transparent eingefügt werden und als Hintergrund einer Konstruktion dienen.
Beim Dehnen dieser Bilder werden Lücken dadurch vermieden, daß im
Bedarfsfall Pixel hinzugefügt werden.
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